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Notarzt, Rettungswagen: 112
Kassenärztlicher Notdienst: 07071/791071
Die Rettungsleitstelle koordiniert und überwacht alle Einsätze des Rettungsdienstes und des Krankentransportes im Landkreis Tübingen. Hierfür stehen den Disponenten modernste EDV und Kommunikationstechniken zur Verfügung. Im Mai 2005 wurde die EDV Soft und Hardware für den Einsatzleitrechner und die Arbeitsplätze erneuert und ist somit auf aktuellem Stand. Neben der Koordination der Rettungseinsätze und der Krankentransporte ist die Rettungsleitstelle Tübingen für die Rufannahme des kassenärztlichen Notfalldienstes und des Hausnotrufes zuständig. Bedingt durch die Maximalversorgung in den Universitätskliniken werden täglich aus auswärtigen Landkreisen schwer erkrankte oder verletzte Patienten nach Tübingen transportiert. Hier übernimmt die Leitstelle die Patientenanmeldung in den Fachbereichen / Kliniken, sowie die Organisation des Ablaufes bei Rettungshubschrauberlandungen an der Uni und an der BG Klinik.
Die Alarmierung der Notfallseelsorger im Landkreis Tübingen erfolgt nach Anforderung von Polizei, Feuerwehr oder des Rettungsdienstes ebenfalls über die Rettungsleitstelle. Sie ist auch der zentrale Ansprechpartner für die Seelsorger.
Mit den staatlichen Forstämtern hat die Rettungsleitstelle schon seit langer Zeit einen Rettungsplan für Waldunfälle erarbeitet. Gerade in den großen Waldgebieten des Landkreises (Schönbuch und Rammert) hat sich dieser Plan schon öfters bewährt. Die Zusammenarbeit mit dem Forst ist sehr gut und wird in Zukunft im Bereich der Notfallfindung per GPS weitergeführt.
Der Ausbildungsstand der Leitstellendisponenten ist einheitlich. Jeder Disponent ist Rettungsassistent. Zusätzlich ist die Ausbildung zum organisatorischen Leiter Rettungsdienst (ORGL) zum Standard gemacht worden. Wichtig für die Arbeit auf der Leitstelle ist, trotz modernster Technik nach wie vor eine gute Ortskenntnis der Disponenten.
Zahlen und Fakten
| Dispositionen Rettungsdienst / Krankentransport: |
ca. 46.000 / Jahr |
| Dispositionen Kassenärztlicher Notfalldienst: |
ca. 13.000 / Jahr |
| Landeplatzkoordination bei Rettungshubschraubereinsätze: |
ca. 700 / Jahr |
| Alarmierungen der Notfallseelsorger: |
ca. 60 / Jahr |
Text: Eckhart Kranz
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